Steuerformulare als Denksportaufgabe

Wem geht es nicht so?

 

Sonntagnachmittag. Das Regenwetter kommt gerade recht, um die fällige Einkommensteuererklärung zu machen. Man nimmt sich dazu zum Vergleich die Daten und deren Eintragungskategorie des Vorjahresformulares her, doch – MOMENT! – diese schauen ja komplett anders aus! Dabei hatten die veränderten Formulare schon im Vorjahr und, wenn man scharf nachdenkt, auch vor zwei Jahren zusätzlichen Aufwand und ein gutes Stück Zeit gekostet.

 

Ist es wirklich notwendig, dem Steuerzahler neben unzähligen Gesetzesänderungen, die oft undurchschaubar sind, auch noch unnötige Denkaufgaben zu stellen, indem man die Formulare Jahr für Jahr verändert und indem, nebenbei bemerkt, die Onlineversion auch noch anders aussieht als die Druckversion?

 

Es kommt hier wohl der leise Verdacht auf, dass man den Steuerzahler nicht nur zwingen möchte, seinen Erklärungen elektronisch aufzugeben, sondern auch, sich einen Steuerberater zu nehmen, der ihm durch den Dschungel der Gesetze und Formulare hilft.

 

Beitrag eines Steuerzahlers.

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