Steueroptimierung durch Nutzung des Gewinnfreibetrages (GFB)

Wer für das Gesamtjahr 2015 für sein Unternehmen einen Gewinn von mehr als 30.000 EUR erwartet, kann die Belastung durch die Einkommensteuer durch den investitions-bedingten Gewinnfreibetrag vermindern.

Es sind hierfür Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter zu tätigen. Dazu zählen neue, abnutzbare, körperliche Anlagegüter sowie Gebäude- und Mieterinvestitionen als auch Wohnbauanleihen. Solche Wirtschaftsgüter müssen im Anlageverzeichnis ausgewiesen sein und eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von mindestens 4 Jahren haben.

Sollte dieses begünstigte Vermögen vor Ablauf von 4 Jahren aus dem Betrieb ausscheiden, führt dies zu einem Nachversteuerungstatbestand.

Nicht vom Gewinnfreibetrag umfasst sind nachfolgende Wirtschaftsgüter:

- PKW, Kombi, ausgenommen Fahrschulfahrzeuge, die zu mindestens 80 Prozent der gewerblichen Personenbeförderung dienen,

- Luftfahrzeuge,

- geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten bis maximal 400 EUR), wenn diese sofort als Betriebsausgaben abgesetzt werden,

- gebrauchte Wirtschaftsgüter,

- Wirtschaftsgüter, die von einem Unternehmen erworben werden, das unter beherrschendem Einfluss des Steuerpflichtigen steht, sowie

- Wirtschaftsgüter, für die ein Forschungsfreibetrag oder eine Forschungsprämie in Anspruch genommen wurde.

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